| So, ihr wollt also wissen wer wir sind. Nun, wir sind nicht schwärzer als die Fischerchöre (wie einmal jemand im Gästebuch vermutet hat). Wie kommen aus einem kleinen Ort mit dem Namen "Schwarz" in mitten des Vogelsberges. Und wir nennen uns "Fischerchöre", was auf unsere Entstehungsgeschichte zurückzuführen ist. Deswegen der Name "Die Schwärzer Fischerchöre". Wir bestehen zur Zeit aus 4 Personen im Alter zwischen 23 und 25 Jahren. Wenn wir nicht gerade im "Schwärzer Posaunenchor" spielen, machen wir meist A Cappella-Musik. Unser Repertoire erstreckt sich dabei von selbstgetexteten Faschingsliedern über Evergreens bis hin zu Chorälen für die Kirche. Je nach Tagesform hört sich das mal besser und mal schlechter an. Doch die Ressonanz des Publikums ist meist positiv. Wir beschränken uns bei unseren Auftritten auf ca. 4-5 Lieder, so dass wir bis zum heutigen Tag noch kein abendfüllendes Programm vorweisen können. |
Die Entstehungsgeschichte der "Schwärzer Fischerchöre"(Entworfen von Lars, überarbeitet von Mario, Korrektur gelesen von Marco und kopiert und eingefügt von mir. Danke an alle.)
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Alle Jahre wieder wurde und wird bis heute in dem kleinen Örtchen Schwarz in Oberhessen eine Faschingsveranstaltung vom Faschingsverein "Schwarz Katz" durchgeführt. Dabei erwähnte der Präsident des Vereins immer wieder, dass es ihn freue ein solch spitzenmäßiges Programm präsentieren zu können, ihm jedoch eine Sängergruppe noch gut in das Programm passen würde. Das gab unserem Gründer und Mitsänger Lars Wicke 1995 den Anstoß eine Sängerformation ins Leben zu rufen über die hier noch einiges erzählt werden soll. Im November 1995 wurde im rund 10 km entfernten Brauerschwend die jährliche Kirmes gefeiert. Auch drei Leute aus Schwarz, Lars Wicke, Marco Euler und Dirk Hornig machten sich zu dieser Veranstaltung auf. Gegen später Stunde machten wir uns nach einer ausgiebigen Feier wieder auf den Heimweg. Da das nächtliche Radioprogramm unseren Geschmack nicht traf, beschlossen wir selbst zu singen. So begannen wir alte Volksweisen wie " Im grünen Wald" zu schmettern. Damals im "jugendlichen" Alter von 16-18 Jahren waren wir schon froh, wenn der Text der zweiten Strophe noch einigermaßen stimmte. Teilweise klappte an einigen Stellen auch schon die Terz als zweite Stimme. Zuhause angekommen beschlossen wir die vorhandenen Gesangstalente auszubauen. Außerdem suchte der Faschingsverein ja noch eine Sängerformation. Mit drei Leuten, so beschlossen wir, waren wir noch etwas schwach besetzt. Also erkundigten wir uns nach weiteren Mitsängern und nahmen Patrick Fratzscher und Mario Euler als neue Sänger auf. Nun trafen wir uns zu ersten "Übungsstunden" und drängten uns dem Faschingsverein auf. Diese Übungsstunden fanden und finden noch bis heute in der Küche von Lars Wicke statt. Wir begannen nun alte Volksweisen zu schmettern und eine zweite Stimme auszubauen. Da wir anfangs noch reichlich Textprobleme hatten, nahmen wir das Liederbuch "So klingts in Schwarz" zur Hand, dass sich im Umkreis einen Namen als "grünes Buch" gemacht hat. Der Autor dieses Buches und Heimatforscher "Gerhard Habermehl", wie kann es anders ein, ist natürlich auch ein Schwärzer. So vergingen die Wochen und wir suchten nach eingängigen Melodien und grübelten über originelle Texte für die Faschingsveranstaltung. Mittlerweile war es schon Februar und wir hatten immer noch keine passenden Lieder für die Faschingsveranstaltung. Allerdings klappten einige zwischendurch gesungene Volkslieder schon ganz gut. Also beschlossen wir uns erst einmal um eine faschingstaugliche Anzugsordnung zu kümmern. Wir besuchten einen Ortsansässigen Kostümverleih, aber dieser bot nicht das richtige für eine Sängerformation, außerdem musste eine preisgünstigere Lösung gefunden werden. Nach langen Diskussionen einigten wir uns auf karierte Holzfällerhemden und Latzhosen. Marco Euler kam zu dieser Zeit immer mit einer Strickmütze auf dem Kopf zu den Übungsstunden um sich um diese Jahreszeit vor den eisigen "Vogelsberger Winden" zu schützen. Diese Mütze gefiel allen übrigen Sängern so gut, dass die Anzugsordnung um solche Exemplare erweitert wurde. Nach Meinung unseres Mitsängers Dirk Hornig sahen wir aus wie Angler. Das Kostüm wurde kurzerhand durch Gummistiefel, Angeln und Eimer erweitert. Da wir nun schon aussahen wie Fischer war der Weg zu unserem heutigen Namen nicht mehr weit. Kurzum: Die Schwärzer Fischerchöre waren geboren. Unser Ziel war und ist, das muss an dieser Stelle mal gesagt werden, nicht Gotthilf Fischer und seinen Chören Konkurrenz zu machen. Die Namensgebung ist natürlich rein zufällig und entstand lediglich durch die Anzugsordnung. An dieser Stelle herzliche Grüße an Gotthilf. Zwei Wochen vor der Veranstaltung dann der rettende Einfall. Mit Hilfe von Heinrich Hedrich konnten zwei geeignete Faschingsbrüller organisiert und entsprechend umgetextet werden. Der "große" Auftritt war gekommen. Die Narhalla bis auf den letzten Platz ausverkauft ließ bei uns heftiges Lampenfieber aufkommen. Nach einer gelungenen Anmoderation des Sitzungspräsidenten standen wir nun auf der Bühne und sangen mit weichen Knien die inzwischen bekannten Lieder "Heut ist Karneval in unserem Ort" und das "Auerberglied". Dieses ging dem närrischen Volk sofort ins Ohr, denn dieses sang beim zweiten Refrain schon lautstark mit. Das machte es uns unmöglich die mühsam eingeübte zweite Stimme aufrecht zu erhalten. Den Narren war dies allerdings völlig egal. Inzwischen haben diese beiden Lieder Kultcharakter und müssen bei jeder Faschingsveranstaltung auf Wunsch bzw. durch "standing ovations" des Publikums gesungen werden. Nach diesem Wahnsinnsauftritt mit mehreren Zugaben ruhten die Proben der Fischerchöre, denn wir wollten uns ja auf die närrische Zeit beschränken. Doch kurze Zeit später mussten die Proben wieder aufgenommen werden, denn die Mutter unseres Mitsängers Mario Euler engagierte uns für den 50. Geburtstag ihres Mannes, bei dem wir unsere Faschingsschlager nochmals bringen sollten. Gesagt getan. Die Gäste waren aus dem Häuschen und noch am gleichen Abend wurden wir für zwei weitere Veranstaltungen engagiert. Die Singstunden mussten ausgedehnt werden und wir beschlossen einmal Wöchentlich am Dienstag zu Proben. Im Dezember 1998 hatten wir Lust auch mal "ernste" Stücke auch mit zweiter und dritter Stimme einzustudieren. So nahmen wir am alljährlich stattfindenden Adventskonzert in der evangelischen Kirche zu Schwarz mit zwei Adventsliedern teil. 1999 übten wir nochmals zwei neue Lieder ein und traten noch mal in der Kirche bei zwei Traugottesdiensten auf. Im Herbst 1999 startete für uns ein Großprojekt. Der Verkehsverein Lauterbach begeht im Oktober zweitausend sein 50 Jährliches Jubiläum und möchte die bekannte Geschichte vom verlorenen Strumpf in einem Schauspiel darstellen. Eine Bekannte unseres Mitsängers Marco Euler, Magarethe Perkhun die uns schon bei mehreren Auftritten gehört hatte, sprach uns an, ob wir nicht ein Schauspiel für die Stadt Lauterbach in Hessen musikalisch umrahmen könnten. Dieses Angebot nahmen wir als "nicht Lauterbacher" natürlich gerne an. Mittlerweile haben wir das ganze Jahr über "Programm". Im Vordergrund steht natürlich die jährliche Faschingsveranstaltung der Schwärzer "Schwarz Katz". Aber auch alle anderen Veranstaltungen wie das Adventskonzert, Hochzeiten, Geburtstage etc. können sich mittlerweile sehen bzw. anhören lassen. Für das Jahr 2001 planen wir ein Probewochenende, bei dem das bestehende Repertoire evtl. noch verbessert, vor allen aber erweitert werden soll. Die Schwärzer Fischerchöre sind seit 1995 in Erstbesetzung. Während der Proben und bei Aufrtitten ist Mario Euler für den ersten Ton bzw. für das einüben der Lieder zuständig. So bekam im laufe der Zeit jeder seinen eigenen "part". Dirk Hornig ist für die Verbindung zum Faschigsverein zuständig. In Sachen "Lauterbacher Strolch" ist Marco Euler "der Mann". Lars Wicke organisiert Noten und schreibt faschingstaugliche und sonstige Liedtexte. Das wichtigste in diesem Ort ist natürlich das Webdesign und dafür ist Patrick Fratzscher zuständig. |